WerkzeugkastenDaten – Messen und Auswerten
Daten – Messen und Auswerten
Methodik – Six Sigma und Lean
Mensch – Prüfen und Lernen
Rahmen – Qualität und Nachweis
Recherche und Lernen
Geführter Weg
Werkzeugkasten · Daten
Messen und Auswerten.
Sechs Werkzeuge in der Reihenfolge eines Projekts: erst das Messsystem, dann Fähigkeit und Stabilität, Verteilung, Vergleiche und der nötige Stichprobenumfang. Jedes sagt in einem Satz, was das Ergebnis bedeutet, und zeigt für Fachleute alle Kennwerte und die Methode.
Arbeitsweise: Werte eintippen oder aus Excel einfügen, mit Komma oder Punkt; „Beispiel laden“ zeigt jedes Werkzeug mit typischen Daten. Gerechnet wird in Ihrem Browser, nichts wird übertragen oder gespeichert. Jede Rechnung ist gegen eine unabhängige zweite Rechnung, gegen Zufallsdaten und gegen Grenzfälle geprüft. Demo, nicht validiert: nicht für Freigaben oder Nachweise. Bewusst nicht enthalten sind Datei-Upload, Speichern und Berichte.
Daten · 1
Messsystem bewerten
Messsystemanalyse Verfahren 1 und 2 · Cg, Cgk, %GRR, unterscheidbare Klassen
Verfahren 1 prüft das Gerät allein an einem Normal, Verfahren 2 das ganze Messsystem mit drei Prüfern und zehn Teilen. Tragen Sie Ihre Messwerte ein; das Werkzeug rechnet die Kennzahlen und sagt in Klartext, was sie bedeuten.
Messsystem bewerten
Demo · nicht validiert
| Teil | A 1 | A 2 | B 1 | B 2 | C 1 | C 2 |
|---|
Für Fachleute: alle Kennwerte
Methode und Grenzen: Verfahren 1 rechnet Cg und Cgk mit 20 Prozent der Toleranz, Verfahren 2 für genau 10 Teile, 3 Prüfer und 2 Wiederholungen, wahlweise nach der Mittelwert-Spannweiten-Methode oder mit Varianzanalyse samt Wechselwirkung Teil × Prüfer, wie der Beitrag Messsystemanalyse sie erklärt. Bewusst nicht dabei sind andere Plangrößen, attributive Prüfungen, Datei-Upload, Speichern und Berichte. Es ist keine validierte Software: Ergebnisse dienen dem Verstehen, nicht als Nachweis. Ihre Werte bleiben in Ihrem Browser.
Daten · 2
Prozessfähigkeit bestimmen
Cp, Cpk, Pp, Ppk · untere Vertrauensgrenze · Stabilität und Normalverteilung geprüft
Tragen Sie die Grenzen und Ihre Messwerte ein, in der Reihenfolge, in der die Teile gefertigt wurden. Das Werkzeug rechnet Cp, Cpk, Pp und Ppk, zeigt Verteilung und Einzelwertkarte und sagt in Klartext, was das Ergebnis bedeutet.
Prozessfähigkeit bestimmen
Demo · nicht validiert
Für Fachleute: alle Kennwerte
Methode und Grenzen: Es rechnet richtig, mit derselben Methode wie der Beitrag Regelkarte und Prozessfähigkeit: Streuung innerhalb aus der mittleren gleitenden Spannweite, Signale nach den Regeln „Punkt außerhalb“ und „8 in Folge“, Vertrauensgrenze nach Bissell. Bewusst nicht dabei sind Datei-Upload, mehr als 50 Werte, mehrere Merkmale, Speichern und Berichte. Es setzt normalverteilte Werte voraus und ist keine validierte Software: Ergebnisse dienen dem Verstehen, nicht als Nachweis oder für Freigaben. Ihre Werte bleiben in Ihrem Browser; nichts wird übertragen oder gespeichert.
Daten · 3
Prozessstabilität prüfen
Regelkarte für Einzelwerte oder Stichproben · vier Signalregeln
Ist der Prozess stabil, oder zeigen die Werte eine besondere Ursache? Tragen Sie Messwerte in Fertigungsreihenfolge ein: einzeln oder in Stichproben gleicher Größe. Das Werkzeug zeichnet die Karte, berechnet die Eingriffsgrenzen aus Ihren Daten und markiert Signale nach vier gängigen Regeln.
Prozessstabilität prüfen
Demo · nicht validiert
Für Fachleute: alle Kennwerte
Methode und Grenzen: Einzelwerte werden als Einzelwert- und gleitende Spannweite-Karte ausgewertet (Streuung = mittlere gleitende Spannweite ÷ 1,128), Stichproben als Mittelwert- und Spannweiten-Karte mit den üblichen Faktoren. Die Grenzen werden aus allen eingegebenen Werten berechnet, wie in einer ersten Untersuchung. Signalregeln: ein Punkt außerhalb der 3-σ-Grenzen; zwei von drei Punkten jenseits von 2 σ auf derselben Seite; acht Punkte in Folge auf einer Seite; sechs Punkte in Folge steigend oder fallend. Hintergrund im Beitrag Regelkarte und Prozessfähigkeit. Keine validierte Software, nichts wird gespeichert.
Daten · 4
Verteilung prüfen
Anderson-Darling-Test · Wahrscheinlichkeitsnetz
Viele Kennzahlen, etwa Cpk oder der t-Test, setzen ungefähr normalverteilte Werte voraus. Ob Ihre Werte dazu passen, zeigen das Wahrscheinlichkeitsnetz und der Anderson-Darling-Test.
Verteilung prüfen
Demo · nicht validiert
Für Fachleute: alle Kennwerte
Methode und Grenzen: Anderson-Darling-Test mit geschätztem Mittelwert und geschätzter Streuung, p-Wert nach der Näherung von D'Agostino und Stephens; Wahrscheinlichkeitsnetz mit Positionen nach Blom. Ein p-Wert über 0,05 heißt nicht, dass die Werte normalverteilt sind, nur dass nichts dagegen spricht; bei wenigen Werten erkennt der Test auch deutliche Abweichungen oft nicht. Hintergrund im Beitrag Verteilungen. Keine validierte Software, nichts wird gespeichert.
Daten · 5
Gruppen vergleichen
t-Test nach Welch · einfaktorielle Varianzanalyse · 95-%-Bereiche
Zwei bis vier Gruppen, etwa Lieferanten, Maschinen, Schichten oder vorher und nachher: Ist ein Unterschied echt, und wie groß ist er? Bei zwei Gruppen rechnet das Werkzeug den t-Test nach Welch, bei drei oder vier die Varianzanalyse.
Gruppen vergleichen
Demo · nicht validiert
Für Fachleute: alle Kennwerte
Methode und Grenzen: Bei zwei Gruppen rechnet es den t-Test nach Welch, der keine gleichen Streuungen voraussetzt, mit zweiseitigem p-Wert und 95-%-Bereich des Unterschieds; bei drei oder vier Gruppen die einfaktorielle Varianzanalyse mit gepoolter Streuung und 95-%-Bereichen der Mittelwerte, wie der Beitrag Hypothesentest ihn erklärt. Es setzt unabhängige, ungefähr normalverteilte Werte voraus; für gepaarte Messungen, Einzelvergleiche nach der Varianzanalyse oder schiefe Daten gibt es andere Verfahren. Keine validierte Software, kein Upload, nichts wird gespeichert.
Daten · 6
Stichprobenumfang bestimmen
Annahmestichprobe mit exakter Binomialverteilung · Trennschärfe des t-Tests
Wie viele Teile müssen geprüft werden, um einen Fehleranteil mit gewählter Sicherheit zu belegen? Oder: Wie viele Werte je Gruppe braucht ein Vergleich, um einen bestimmten Unterschied sicher zu erkennen?
Stichprobenumfang bestimmen
Demo · nicht validiert
Für Fachleute: alle Kennwerte
Methode und Grenzen: Fehleranteil belegen: kleinster Prüfumfang, bei dem eine Stichprobe mit höchstens c Fehlern einen wahren Anteil am Grenzwert nur mit der Restwahrscheinlichkeit 1 − Sicherheit bestehen lässt, exakt mit der Binomialverteilung; die Grafik ist die Annahmekennlinie. Für bereits geprüfte Teile die einseitige obere Grenze nach Clopper-Pearson. Unterschied erkennen: kleinster Umfang je Gruppe für einen zweiseitigen t-Test mit gleicher Streuung, Trennschärfe exakt über die nichtzentrale t-Verteilung. Hintergrund in Daten, Kapitel 2 und im Beitrag Hypothesentest. Keine validierte Software.