WerkzeugkastenMethodik – Six Sigma und Lean

Werkzeugkasten · Methodik

Six Sigma und Lean.

Drei Werkzeuge für Verbesserungsprojekte: das Sigma-Niveau als gemeinsame Sprache, die Auswertung eines Versuchsplans und die Analyse der Durchlaufzeit. Jedes sagt in einem Satz, was das Ergebnis bedeutet, und zeigt für Fachleute alle Kennwerte und die Methode.

Arbeitsweise: Werte eintippen oder aus Excel einfügen, mit Komma oder Punkt; „Beispiel laden“ zeigt jedes Werkzeug mit typischen Daten. Gerechnet wird in Ihrem Browser, nichts wird übertragen oder gespeichert. Jede Rechnung ist gegen eine unabhängige zweite Rechnung, gegen Zufallsdaten und gegen Grenzfälle geprüft. Demo, nicht validiert: nicht für Freigaben oder Nachweise.

Methodik · 1

Sigma-Niveau berechnen

Fehler je Million Möglichkeiten · Sigma-Niveau · Durchlaufausbeute

Aus der Zahl der Fehler, der geprüften Einheiten und der Fehlermöglichkeiten je Einheit entstehen die Kennzahlen, mit denen Six Sigma Prozesse vergleichbar macht. Optional rechnet das Werkzeug aus den Ausbeuten einzelner Schritte die Durchlaufausbeute.

Sigma-Niveau berechnen

Demo · nicht validiert

Für Fachleute: alle Kennwerte

Noch keine Auswertung.

Methode und Grenzen: DPMO = Fehler ÷ (Einheiten × Möglichkeiten) × 1.000.000; Sigma-Niveau = Quantil der Normalverteilung zu 1 − DPO plus der üblichen Verschiebung von 1,5; Erstausbeute einer Einheit nach Poisson e^−DPU; Durchlaufausbeute als Produkt der Schrittausbeuten. Die 1,5-Verschiebung ist eine Konvention, keine Messung. Hintergrund im Beitrag Six Sigma. Keine validierte Software.

Methodik · 2

Versuchsplan auswerten

vollfaktorieller Plan 2³ · Wirkungen und Wechselwirkungen · Grenze aus Wiederholungen oder nach Lenth

Tragen Sie die Ergebnisse eines Versuchsplans mit drei Faktoren auf je zwei Stufen ein, ein bis drei Ergebnisse je Lauf. Das Werkzeug rechnet alle Wirkungen, zeigt, welche belegt sind, und nennt die beste Einstellung.

Versuchsplan auswerten

Demo · nicht validiert

Ziel
Acht Läufe in Standardreihenfolge (− niedrig, + hoch); ein bis drei Ergebnisse je Lauf. Tipp: Einen Block aus Excel in das erste Feld einfügen.
LaufABCErgebnis 1Ergebnis 2Ergebnis 3

Für Fachleute: alle Kennwerte

Noch keine Auswertung.

Methode und Grenzen: Wirkung = Mittel der Läufe mit + minus Mittel der Läufe mit −, je Spalte. Mit Wiederholungen: Streuung aus den Wiederholungen, Standardfehler 2 s ÷ Wurzel(N), Grenze t(0,975; Freiheitsgrade) × Standardfehler. Ohne Wiederholungen: Pseudo-Standardfehler nach Lenth, Grenze t(0,975; 7/3) × PSE. Die beste Ecke wird aus dem Gesamtmittel und den belegten Wirkungen vorhergesagt. Andere Plangrößen, Zentralpunkte und Wirkungsflächen sind nicht enthalten. Hintergrund im Beitrag Versuchsplanung. Keine validierte Software.

Methodik · 3

Durchlaufzeit analysieren

Wertstrom · Flussgrad · größte Wartestelle · Gesetz von Little

Für jede Station eines Ablaufs tragen Sie die Arbeitszeit in Minuten und die Wartezeit davor in Arbeitstagen ein, für Fertigung genauso wie für Freigaben im Büro. Das Werkzeug zeigt, wie viel der Durchlaufzeit wirklich Arbeit ist und wo der Vorgang am längsten liegt.

Durchlaufzeit analysieren

Demo · nicht validiert

Stationen in Reihenfolge, bis zu zehn
StationArbeit, MinutenWarten davor, Arbeitstage

Für Fachleute: alle Kennwerte

Noch keine Auswertung.

Methode und Grenzen: Durchlaufzeit = Summe der Wartezeiten + Summe der Arbeitszeiten (in Arbeitstage umgerechnet); Flussgrad = Arbeit ÷ Durchlaufzeit; Bestand nach dem Gesetz von Little = Durchsatz × Durchlaufzeit, gültig für einen eingeschwungenen Ablauf. Rüstzeiten, Schwankungen und parallele Pfade sind nicht abgebildet. Hintergrund im Beitrag Verschwendung und Wertstrom. Keine validierte Software.

Über diese Seite

Gefügewerk ist eine Fachseite von Dennis Schopenhauer über Prozessoptimierung: wie Methoden, Daten, Menschen und Rahmenbedingungen zusammenwirken.

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